Grenache oder Garnacha

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Garnacha Traube (© Javier Larrea/Alamy)
Garnacha Traube (© Javier Larrea/Alamy)

Die Sorte Garnacha, welche mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit aus Spanien stammt, ist in allen warmen Weinbaugegenden der Welt anzutreffen.

Es gibt mehrere Spielarten davon, meistverbreitet ist der Grenache noir, aber es gibt auch einen Grenache blanc oder einen Grenache gris. Die Sorte braucht eine gewisse Wärme, dann aber liefert sie dichte, vielschichtige Weine.

In Frankreich ist sie nach dem Merlot die zweitmeist angebaute Sorte (94’240 ha). Am Verbreitetsten sind wahrscheinlich die aus ihr erzeugten Rosé-Weine, aber im Châteauneuf-du-Pape und den angrenzenden Gebieten wie Gigondas oder Vaqueyras werden grandiose Rotweine erzeugt, sei es reinsortig oder als Assemblage mit Mourvèdre, Carignan oder weiteren Sorten. Im Roussillon und speziell in Banyuls und Maury werden aus der Grenache noir hervorragend alternde rote Süssweine hergestellt. In Sardinien ist die Sorte unter der Bezeichnung Cannonau bekannt. Auch in Australien wird die Sorte seit über 150 Jahren angepflanzt und Weine, welche von solch alten Rebstöcken stammen, können hervorragend sein. In der eigentlichen Heimat Spanien sind immerhin 75’399 ha damit bepflanzt. Die Sorte ist, ausser im Nordwesten und ganz im Süden, im ganzen Land verbreitet.

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